Nachdem wir Ayutthaya verlassen haben, ging es für uns direkt nach Sukhothai im Norden von Thailand. In diesem Beitrag erklären wir dir wie wir dort hin gekommen sind und welche Tempel sich lohnen.

Die Transport-Möglichkeiten nach Sukhothai:

– mit dem Flugzeug (von Bangkok aus)

– mit dem Zug
Es gibt zwar keinen Bahnhof in Sukhothai selbst, aber man kann trotzdem einen Großteil der Strecke von Bangkok nach Sukhothai mit dem Zug zurücklegen. Der nächste Bahnhof ist Phitsanulok, 60 km östlich von Sukhothai. Wenn man dort ankommt, nimmt man einfach ein TukTuk zum Busbahnhof und fährt dann mit einem Bus oder Minibus nach Sukhothai.

– mit dem Bus
kommt ihr direkt nach Sukhothai. Dieser hält in der Neustadt. Falls ihr eine Unterkunft in der Altstadt gebucht habt, müsst ihr ein TukTuk dorthin nehmen. Wir haben für zwei Personen 150 Baht dafür bezahlt.

Wir haben die Bustickets in Ayutthaya in einen kleinen Reisebüro gekauft und für 2 Personen inklusive Abholservice 870 Bath bezahlt. Man könnte das Ganze auch ohne Reisebüro organisieren und 390 Baht sparen, muss sich dann aber selbst um ein TukTuk zum Bahnhof kümmern und weiß nicht ob man spontan noch einen freien Platz im Bus bekommt. Unser Bus war an diesem Tag schon fast voll und wir sind mit 10 anderen Touristen von Ayutthaya gestartet.

Mit dem VIP Bus nach Sukhothai:

Die Busfahrt hat ungefähr 5 Stunden gedauert – es gab einen kurzen Stop für eine Mittagspause. Im Bus selbst bekommt man ein kleines Lunch-Paket und kann später das Bus-Ticket auf einem Rastplatz gegen ein warmes Essen eintauschen. Im VIP-Bus gibt es auch eine Toilette. Uns hat die Fahrt sehr gut gefallen, wir haben uns gut unterhalten und die Zeit verging recht schnell.

Die Fahrt Richtung Norden bietet eine wunderschöne Lanschaft. Wir haben unsere ersten Wasserbüffel im Fluss baden sehen, wie die Bauern ihren Reis ernten und diesen später trocknen.

Mit dem Fahrrad durch den Sukhothai Historical Park

Die Tempelanlage dort ist ein bisschen größer als in Ayutthaya. Ihr könnt alles natürlich zu Fuß laufen, doch wenn ihr nur einen Tag Zeit habt verliert ihr dabei leider sehr viel Zeit, da die Tempel doch etwas weiter auseinander liegen. Wir haben für je 50 Baht zwei Fahrräder direkt in unserem Hotel gemietet.

Man kann das diese auch günstiger gegenüber des Eingangs der Tempel-Anlagen bekommen, denn hier befindet sich ein kleiner Laden mit unzähligen Rädern für unter einem Euro pro Tag.

Die Anlage selbst ist in vier Teile aufgeteilt und in jedem Teil wird Eintritt fällig. Es gab mal ein Kombi-Ticket, aber dies wurde wieder abgeschafft.

Wir haben uns für drei Tempel-Anlagen entschieden und haben alles an einen Tag geschafft.
Kosten: Für alle drei Bereiche haben wir insgesamt 440 Baht bezahlt.

Unsere vier Highlights

Wat Si Sawai
mit seinen 3 Prangs. Im Gegensatz zu den meisten Tempeln sind diese noch super erhalten. Früher galt er als Heiligtum im Brahmanismus, wurde später dann aber den Bedürfnissen des Buddhismus angepasst.

Wat Sa Si
Dieser Tempel liegt inmitten des Sees Traphang Trakuan. Er zählt zu einem der schönsten Tempel Sukhothais, was wohl an seiner tollen Lage liegt.

Wat Si Chum
Dies ist das wichtigste Monument außerhalb der alten Stadt (Mueang Kao). Die Buddhastatue Phra Achana, die du dort vorfindest, ist das größte Abbild Buddhas in Sukhothai und misst eine Höhe von 11 Metern.

Wat Mahathat
ist auf meiste Postkarten Motiv zu sehen. Wir fanden es sehr schön, das wir Abends dort einen Sonnenuntergerang angeschaut haben.

 

Unterkunft:

Es gibt hier ein recht großes Angebot von günstig und weit weg sowie teuer und nah dran. Wir haben uns für ein Mittelklasse-Hotel “the Scent of Sukhothai” entschieden und waren damit sehr zufrieden. Die Anlage ist sehr schön und bietet einen tollen Pool um sich nach der Tempel-Erkundung abzukühlen.

Kosten pro Tag ca. 24 Euro. (mit Frühstuck)
Fußweg bis zu Tempelanlage ca. 20 Minuten
TukTuk Fahrt innerhalb der Altstadt kostet ca. 50 Bath

Essen:

da wir nur in der Altstadt gelebt haben, könnte es sein, dass wir hier mehr bezahlt haben als im neuen Teil der Stadt. Wir waren auch nicht im neuen Teil, da uns dieser schon bei der Ankunft nicht besonders interessant vorkam. Ihr könnt uns ja mal in den Kommentaren verraten was wir verpasst haben. Wir wissen von Reisenden die wir getroffen haben nur das diese immer wieder 150 Baht für eine Fahrt mit dem TukTuk von einem Teil in den anderen Teil zahlen mussten.

In der Altstadt gibt es viele Restaurants von thailändisch bis italienisch ist hier alles vertreten. Wir haben jeden Tag etwas neues probiert und waren nie enttäuscht. Bezahlt haben wir zu zweit immer unter 10 Euro für Essen und Getränke.

Unser Fazit zu Sukhothai

Uns hat Sukhothai ein bisschen besser als Ayutthaya gefallen. Das lag vielleicht daran, das es in Sukhothai einen See gibt, der die Tempel noch ein bisschen anders wirken lässt. Die Atmosphäre, besonders zum Sonnenuntergang, ist dadurch nochmal um einiges besser. Wir waren froh, dass wir hier 5 Tage verbracht haben und uns so alles in aller Ruhe anschauen konnten.

An einem der Tage hatte es so stark geregnet, dass die Tempel aus dem Wasser zu wachsen schienen – ein toller Anblick. Auch konnten wir so den Pool genießen und waren nicht nur mit Sightseeing beschäftigt. Wir empfehlen euch mindestens 3 Tage zu bleiben um alles zu entdecken und um euch genügend Zeit zu geben auch mal zu entspannen.

Categories: Sukhothai Thailand

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