Wenn wir reisen dann wollen wir unsere Erlebnisse auch mit anderen teilen. Am besten funktioniert das natürlich über Bilder und Videos. Wir möchten dir in diesem Artikel einmal unsere Lieblings-Kameras vorstellen. Vielleicht hast du ähnliche Wünsche an eine Kamera oder völlig andere. Einige Leute schwören auf ihre DSLR, anderen reicht ihr Handy um Bilder für Instagram und Co. zu schießen. Jeder Reisende ist anders und alle machen es irgendwie richtig – es gibt nicht den einen Weg. Diese Liste ist also nur eine Version und nicht DIE EINE RICHTIGE.

Da wir leicht und beweglich unterwegs sein wollen, ist es uns sehr wichtig, dass unsere Ausrüstung sich diesem Stil anpasst. Wir legen also viel Wert darauf, dass die Kamera unser Begleiter ist, und nicht umgekehrt. Wir möchten keine schweren Objektive oder Stative mit uns herumtragen. Daher haben Kameras, die mit uns reisen dürfen auch immer diesem Anspruch gerecht zu werden.

Grundlegend gilt also:

  • klein, leicht & handlich
  • gute Auflösung
  • gute Videoqualität
  • lange Akku-Laufzeit

Der Allrounder – die Sony a6300

Diese Kamera haben wir nun schon seit einem Jahr auf unserer Reise im Gepäck und sind immer wieder erstaunt über die Qualität der Bilder und vor allem der Slow-Motion Aufnahmen für Videos auf unserem YouTube-Kanal. Die Sony a6300 ist kompakt und leistungsstark zugleich. Sie bietet die Möglichkeit zahlreiche Objektive zu nutzen und erlaubt es dem kreativen Kopf sich voll auszutoben. Der Preis ist allerdings nicht ganz ohne und auch die Objektive schlagen ordentlich ins Budget. Alle weiteren Infos und aktuelle Preise findest du hier.


Der ständige Begleiter – die Sony DSC-RX100 I bis VI

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Von diesem Schmuckstück gibt es mittlerweile 6 Versionen. Wir haben immer noch die 1. und bisher noch kein Update auf ein höheres Modell gewagt. Würden

wir uns eine neue kaufen wollen, wäre die 5 sicherlich im Kreis der Auserwählten dabei, da die 6 wohl etwas zu überfrachtet und zu teuer ist. Sie erfüllt praktisch alle Voraussetzungen im Handumdrehen. Die Sony RX100 ist so klein, dass man sie bequem in der Hosentasche tragen kann und dabei teilweise sogar vergisst, dass man überhaupt eine Kamera dabei hat.

Bildqualität und Videos sind dabei erste Sahne. Der 1 Zoll große Sensor und das Lichtstarke 28-100 mm 1.8 – 2.8 Zeiss Zoom-Objektiv lassen keine Wünsche offen. In der neuen Variante gibt es nun auch einen noch schnelleren Phasen-Autofocus, der blitzschnell scharf stellt. Sie schießt Bilder in RAW und JPG mit 20 Megapixeln. Panorama-Aufnahmen mit einem Schwenk aus der Hand und stabilisierte FULL-HD-Videos sind damit kinderleicht zu erstellen. Ganz klare Kaufempfehlung von uns! Alle technischen Details findest du hier.


Alternative zur GoPro – die Yi4K+ Action Kamera

yi4kNoch nie davon gehört? Macht nix! Wir kannten diese Action-Cam natürlich vorher auch nicht. Aber alle Testberichte und Videos die wir gelesen haben, konnten uns davon überzeugen uns die Kleine mal etwas näher anzuschauen. Im Grunde ist es eine günstige GoPro. Damit sollte nun jeder eine ungefähre Vorstellung im Kopf haben was dieser kleine Kasten so macht.

Die Kamera passt bequem in die Hand und ist ungefähr so groß wie ein “Knoppers”. Wasserdicht wird sie erst mit einem Gehäuse, dass kann die GoPro7 zwar mittlerweile auch ohne, dafür ist die Yi4K aber um einiges günstiger, besitzt einen Touch-Screen und filmt in 4K für einen erschwinglicheren Preis. Zeitraffer und Zeitlupenaufnahmen gelingen dabei ganz leicht, und der interne Bildstabilisator macht einen sehr guten Eindruck. Farben wirken sehr satt und auch der Ton ist wirklich brauchbar. Alles in allem eine gute Alternative zum großen Marken-Bruder. Alle technischen Details findest du hier.


Das Original – die Gopro Hero 7

Wasserdichte Kamera mit Touchscreen und endlich einem Stabilisator der deine Bilder flüssig und ruckelfrei macht. Keine verwackelten Aufnahmen mehr selbst bei rasanten Abfahrten. Wir haben die Gopro6 und haben damit unsere Vlogs erstellt. Hätten wir die 7er damals schon gehabt, wir wären wahrscheinlich deutlich zufriedener mit unseren Aufnahmen gewesen. Die Audio-Qualität hat sich merklich verbessert und auch die neuen Features für Hyperlapse und Timelapse lassen keine Wünsche offen.

Diese GoPro ist die erste, die man wirklich auch uneingeschränkt empfehlen kann. Der Preis ist recht happig, dafür bekommt man aber eine super Qualität im Hosentaschenformat und das wichtigste – die Kamera ist von Haus aus wasserdicht – keine Gehäuse oder extra Vorkehrungen. Vom Strand ins Meer und zurück ohne sich groß Gedanken machen zu müssen. Toll! Alle technischen Details findest du hier.


Droge für außergewöhnliche Bilder und Filme

Dronen gibt es inzwischen mehr als genug, aber nur wenige erfüllen alle wichtigen Kriterien für uns. Die aktuell beste Drone ist mit Sicherheit die DJI Mavic 2 – kompakt und voll gepackt mit tollen Features bietet sie den besten Mix aus Qualität und Portabilität. Beachte aber beim Kauf die aktuellen Gesetze der jeweiligen Länder. Es gibt einige Länder die das Fliegen einer Drone untersagen oder nur mit Genehmigungen erlauben. Die meisten Touristen lassen sich davon zwar nicht abhalten, aber Ärger ist hier meist vorprogrammiert. Alle technischen Details findest du hier.


Zur Bearbeitung nutzen wir Lightroom

Kaum ein Bild kommt heute noch ohne Bearbeitung aus. Die Kameras nehmen weit mehr auf als du auf einem normalen Foto sehen kannst. Um das ganze Potential eines Bildes entfalten zu können solltest du immer im RAW-Modus fotografieren und diese Dateien dann mit Lightroom bearbeiten. So lassen sich überbelichtete Himmel und zu dunkel belichtete Bereiche wieder ausgleichen und auch Objektiv-Verzerrungen entfernen. Du kannst deinen Bildern so einen speziellen Look geben, der deine Fotos erst richtig gut aussehen lassen.

Lightroom ist dabei das Tool, welches sich als Standard etabliert hat. Nicht ohne Grund. Schau dir die Demoversion an und teste das Programm mit deinen Fotos.

Alle technischen Details findest du hier.


 

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