Christoph und Adrian von Welttournee – dem Reisepodcast sind diesmal unsere Interviewpartner und erzählen euch wie sie es schaffen, ohne zu kündigen die Welt zu entdecken und was man dabei so alles erleben kann. Ein gutes Beispiel dafür, dass man nicht immer gleich alles hinschmeißen muss, um Abenteuer zu erleben. Hört unbedingt mal in den Podcast der beiden rein und besucht Sie auf folgenden Kanälen:

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Stellt euch bitte gegenseitig vor – wer seid ihr und wie seid ihr zum Reisen gekommen?

Adrian: Christoph ist Minimalist und auch ein wenig Lebenskünstler. Sein größtes Hobby ist es Lücken im (Preis-)System zu finden – er würde locker mit 20 $ von Mexiko nach Panama kommen und hätte dabei auch noch durchgehen ein Bier in der Hand! Gut für unser Reisebudget.

Christoph: Ich habe noch nie erlebt, dass Adrian den Überblick verloren hat. Man kann ihn nachts um 3 Uhr unsanft wecken und er weiß genau, wie viel wir vor zwei Wochen für den Nudeltopf am Straßenrand bezahlt haben und wie das Bier dazu hieß. Er ist sich zudem nicht zu schade, sämtliches Essen dieser Welt, zu testen. Ich glaube manchmal, er hat einen Magen aus Beton.

Beide kommen wir ursprünglich aus dem tiefsten Weserbergland in Südniedersachsen. Die nächste Autobahn ist dort in jede Himmelsrichtung mindesten eine Stunde entfernt und internationale Flughäfen sowie ICE-Bahnhöfe sind ebenfalls Mangelware. Eigentlich nicht die besten Voraussetzungen für angehende Vielreisende.

Inzwischen leben wir allerdings in Hamburg und Barcelona, was das Reisen für beide viel einfacher macht. Angefangen haben wir mal vor vielen Jahren auf einer Tour durch die neuen Bundesländer, ganz klassisch mit dem ersten eigenen Auto. Danach wurden die Kulturen immer fremder und die Entfernungen größer – die Einfachheit der Reise ist allerdings geblieben.

Norwegen

Seit wann reist ihr und welches waren eure bisherigen Favoriten-Länder

Christoph: Ich habe direkt nach dem Abitur meine erste große Interrail-Reise für 3 Wochen durch Europa gestartet. Während ihr euch in Lloret de Mar auf der Abifahrt betrunken habt.
Adrian: Wir waren nicht nur in Lloret, sondern auch in Calella …

Einigen wir uns also auf junge Jahre. Seit dem sind wir, so oft es irgendwie geht, unterwegs. Während der Semesterferien im Studium, im Auslandssemester und auch im Job ging die Reiselust dann weiter.

Bei den Lieblingsländern stehen bei Christoph: Südafrika, Portugal und Israel ganz oben. Adrian ist großer Südostasien-Fan und würde am liebsten jetzt sofort wieder nach Thailand aufbrechen. Aber auch in den Bergen in Österreich fühlt er sich pudelwohl.

“Tourimusspaß” in der Halon Bucht

Ihr reist 30 Tage im Jahr, im Gegensatz zu vielen anderen Reisenden habt ihr eure Jobs behalten. Wie kam es zu dieser Entscheidung und wärt ihr lieber länger unterwegs?

Sind wir doch mal ehrlich. Auch wenn viele Bücher, Blogs und Magazine es groß ankündigen und zum Nachmachen aufrufen: Den Job für eine Weltreise kündigen nur die wenigsten. Selbst wenn inzwischen bei deutschen Arbeitgebern die Sabbaticals mehr und mehr zum Trend werden, sind die krassen Ausreißer eher selten. Wir sind in unseren Jobs super glücklich, deshalb stellte sich für uns nie die Frage alles hinzuschmeißen und in Australien mit den ganzen Lisas auf einer Farm zu arbeiten – ‘well, so awesome’.

Trotzdem wollten wir (uns) beweisen, dass man mit den normalen 30 Tagen Jahresurlaub viel von der Welt sehen kann, wenn man gut plant und auf Schnickschnack und Luxus verzichtet. Wo wir gleich beim Thema perfekte Länge sind. Unsere kurzen, intensiven Reisen benötigen ein wenig an Vorbereitung. Also um Routen, Übernachtungen und allerlei Reisekram zu planen.

Die eigentliche Tour startet dann schon vor der Reise und fühlt sich so gleich doppelt so lang an. Außerdem entwickelt man eine hohe Wertschätzung für Wege, Fahrten und Transfers – ganz dem Motto der Weg ist das Ziel haben wir durchaus tolles zwischen zwei eigentlichen Zielen erlebt.

Wenn wir dann noch für den Podcast die Ereignisse, die teils schon Jahre zurückliegen, zusammenfassen und unsere alten Fotos und Notizen anschauen, haben wir gleich wieder den Geschmack von guatemaltekischen Maismehl im Mund oder erinnern uns an die harte Fahrt im ukrainischen Nachtzug mit Ziegen und allerlei sonstigen seltsamen Passagieren.

Gibt es für euch einen Unterschied zwischen Reisen und Urlaub machen?

Urlaub machen heißt für uns, in der Fremde fremd bleiben zu wollen. Man sichert sich am besten per All-Inklusiv-Angebot gegen alle möglichen Abenteuer und Probleme ab. Am Flughafen wartet der nette Busfahrer, der einen ins perfekte Hotel oder das neuste Kreuzfahrtschiff mit den vier Buchstaben bringt. In den nächsten Tagen gibt es dann die totale Fokussierung auf das Buffet oder wahlweise die Gruppentour zu den Sehenswürdigkeiten, die der Reiseführer empfiehlt. Man kommt als Urlauber also genau mit den Erlebnissen wieder, die man gebucht hat – das kann sowohl positiv als auch negativ sein.

Ein Land in seiner Diversität begreifen zu wollen bleibt hier außen vor, denn schließlich muss man sich schon zu Hause genug Gedanken machen und am nächsten Morgen ist das Schiff schon wieder ganz woanders. Eine gruselige Vorstellung für Reisende.

Denn wo sich der Urlauber auf die Sehenswürdigkeiten eines Landes konzentriert, versuchen wir, den Alltag zu erforschen. Wir vergleichen das Gesehene mit früheren Reisen, wir bilanzieren und werten, manchmal im Stillen jeder für sich – manchmal für alle hörbar im Podcast. Dieses System hat uns auf unseren Touren schon oft tolle aber auch skurrile Momente beschert, die wir so aber niemals missen möchten.

Zur Verteidigung der Urlauber müssen wir allerdings auch zugeben: Als Reisende sind wir auch immer mal wieder Urlauber. Denn natürlich will man in Thailand am schönsten Strand liegen oder in Tiflis den coolsten Club besuchen, den jeder empfiehlt. Und natürlich stehen wir, wie jeder Urlauber auch, ungläubig und mit offenem Mund im Dschungel von Guatemala, wenn wir die schönsten Wasserfälle dieser Welt sehen.

Erzählt uns von eurem Lieblings-Ort oder einer besonderen Begegnung.

Wir sind irgendwann mal in Dubrovnik gestrandet. Wir wussten vorher nicht, was für ein Touristen-Moloch uns da erwartet. Alle bezahlbaren Hostels waren im Sommer voll bis unters Dach. Unser Glück war, dass einer der Hostelbetreiber Opa Nico kannte und ihn für uns anrief.

Opa Nico war ein älterer Herr, der im Sommer sein Gästezimmer sporadisch vermietete. Nachdem er uns mit seinem uralten Opel Kadett abgeholt hatte, fanden wir uns schnell auf seiner Terrasse wieder. Aus einer Regentonne hatte er ein Weinfass mit seinem eigenen Wein gebaut.

Die Stunden verflogen und wir lernten viel über die Bombardierung Dubrovniks, seine Flucht nach Deutschland und bekamen wohl die beste Geschichtsstunde aller Zeiten über die Jugoslawienkriege und auch eine der besten Suppen, die seine Frau extra für uns aufsetzte.

Ihr habt euch für einen Podcast statt einem “normalen” Blog entschieden. Wieso?

Wenn wir zurück in die Heimat kommen haben wir meist viele Geschichten im Gepäck, die auch irgendwie erzählt werden müssen. Irgendwann sagte mal einer unserer Freude, der die Geschichten schon öfter hören musste, leicht genervt, wir sollen sie einfach mal aufnehmen und immer wieder abspielen. Das würde auf lange Sicht unsere Stimmbänder schonen.

Zudem hat sich aufgrund der Entfernung der Wohnorte der Podcast als bewährtes Mittel ergeben und für uns ist so eine Aufnahme ein riesiger Spaß. Wir schauen alte Fotos an, lesen Tagebücher mit den Notizen und sind in Gedanken wieder direkt am Strand oder den Bergen.

Hattet ihr bereits einen Kulturschock? Wenn ja, wo und was ist passiert.

Man denkt immer, einen Kulturschock erlebt man nur bei einer Konfrontation mit einer scheinbar entfernten Kultur. Das kann stimmen, wie zum Beispiel auf den Philippinen, wenn man als Europäer tagelang keine anderen Europäer zu Gesicht bekommt und man sich langsam fragt, ob man nun wirklich das Ende der Welt erreicht hat, während man seine Suppe mit Fischköpfen schlürft. Er kann aber auch zum reversiven Kulturschock kommen.

Das war bei uns beispielsweise in Taiwan der Fall. Wir haben erkannt, dass das öffentliche Leben dort weitaus durchdachter ist als in Deutschland. Die Ausschilderung am riesigen Bahnhof ist perfekt gestaltet. Auch in der Megacity selbst haben wir uns nie verlaufen. Die Züge und Busse fahren auf die Sekunde pünktlich. In jedem Regionalbus und an jeder Straßenecke gibt es öffentliches WLAN. Man kann jede Art von Transportmittel mit einer elektronischen Karte zahlen.

Der Instaboyfriend Felsen in Taipeh

Wir könnten ewig so weitermachen, aber grundsätzlich ist für die meisten wohl die erste Reise in eine gänzlich andere Kulturzone der größte und schönste Schock (war bei Adrian Thailand). Mit der Zeit lässt der Schockeffekt aber leider ein wenig nach, wenn man viele Kulturen erlebt hat.

Haltet eure Freunde in 3 Sätzen davon ab zu reisen.

Lässt sich auf dieser Welt überhaupt noch etwas Neues entdecken, ist der x-te Tempel in Thailand nicht irgendwann wie der „andere, eine Garküche in Vietnam wie die nächste, ein Nationalpark in Afrika, ein Hipster Café im Hipster-Bezirk in einer Hipster-Stadt … ?

Vulkanausbruch auf La Reunion

Warum macht ihr nicht einfach Urlaub und fahrt zwei Flugstunden entfernt ins Warme? Die ganzen Strapazen, durchgeschwitzten Moskito-Nächte, ruckeligen Fahrten im Nachtzug, verpasste Busse, geldgierige Einheimische, korrupte Polizisten all das gibt es im schönen vier Sterne Hotel nicht. (Welch schreckliche Vorstellung und welch gemeine Frage)

Im gruseligsten Hotel der Welt im Kosovo
Im gruseligsten Hotel der Welt im Kosovo

Welcher Mensch hat euch auf eurer Reise am meisten beeindruckt:

Als Reisende, die möglichst einfach und günstig unterwegs sind, kommen wir auf unseren Touren nur sehr wenig in Kontakt mit Professoren, Unternehmern oder anderen inspirierenden Persönlichkeiten der Länder. Uns wird nicht der rote Teppich am Flughafen ausgerollt und so beschränken sich unsere Begegnungen eher auf die Überlebenskünstler aus den unteren Gesellschaftsschichten. Diese Begegnungen würden wir aber für kein Geld der Welt gegen den besagten roten Teppich am Flughafen eintauschen wollen. Zudem vermeiden wir so gut es geht den Kontakt zu anderen Reisenden aus westlichen Ländern.

In Mittelamerika trafen wir den deutschen Aussteiger Chris, der seit Monaten keine Nachrichten mehr gehört hatte und auf einer Dschungelfarm für Kost und Logis arbeitete, Armbänder herstellte und für seine Familie auf seinem alten Nokia Handy zu erreichen war.

In Myanmar machen wir die Gesellschaft von Uhuh und seinem Vater, die in Yangon Touristen ansprachen, sie zu einem schönen Tag einluden, um am Ende abzukassieren.

Myanmar

Ebenfalls in Asien trafen wir einen Straßenarbeiter, der bei sengender Hitze neben einem qualmenden Teerfass stand und genüsslich eine Zigarette rauchte. Auf den Philippinen machten wir eine Bootstour mit einem Öltanker-Kapitän, der gerade auf Heuer wartete. In Georgien verbrachten wir einen Tag und eine Nacht mit einem alten Kumpel von Adrian, der uns erstmal wirklich zeigte was Gastfreundschaft bedeutet. Es ist für uns also das große Ganze an Begegnungen an die wir auch Jahre später noch zurückdenken.

Erzählt von eurem witzigsten/peinlichsten/gefährlichsten Moment:

Wir landeten am späten Freitagabend für einen Zwischenstopp in Mexiko City. Unser Anschlussflug sollte am nächsten Morgen um 8 Uhr gehen. Für ein Hotel waren wir zu geizig also beschlossen wir, all unsere Sachen am Flughafen einzuschließen und machten uns nur mit ein wenig Bargeld bewaffnet auf zum Taxistand. Nach kurzer Verhandlung baten wir den Taxifahrer uns in ein Stadtviertel zu fahren, in dem nur Mexikaner feiern gehen, um dort die Nacht durchmachen zu können. Gesagt getan.

Am frühen Morgen wollten wir dann unbedingt den Sonnenaufgang vom großen Hauptplatz in der Stadt beobachten. Also füllten wir unser letztes halbvolles Corona-Bier in der Bar in einen Plastikbecher und machten uns damit zu Fuß auf den Weg in die Stadt. Es dauerte keine zwei Minuten, bis uns die Polizei aufgabelte und festnahm – Trinken in der Öffentlichkeit ist “verboten” zumindest für Gringos. Alle Versuche das Bier als Limonade zu bezeichnen scheiterten und verbesserten die Stimmung im Polizeiwagen, in dem wir inzwischen auf der Rückbank saßen eher wenig.

Jeder, der schonmal in Mexiko oder in Mittelamerika war weiß, wie so eine Geschichte normalerweise ausgeht. Man legt zwei bis drei Dollarscheine in seinen Reisepass gibt ihn zur Kontrolle und bekommt den Pass danach “leer” zurück.

Verhaftet in Mexiko

Unser Problem war allerdings, wir hatten sowohl unseren Reisepass, die Kreditkarten und sämtliches Bargeld im Flughafen eingeschlossen – das den Polizisten morgens um 5 zu erklären, war allerdings nicht ganz einfach. Mit unseren letzten 15 Dollar, die wir für das Taxi zurück zum Flughafen brauchten, gaben sie sich nicht zufrieden und machten uns glaubhaft klar, dass wir relativ schnell in einer Zelle landen werden und der Rückflug verpasst wird.

Unsere Rettung war der alte Backpacker-Trick: Geld im Schuh. Denn genau für solche Notfälle zogen wir nach rund 45 minütiger Verhandlung den Joker, legten 80 Dollar in einen toten Briefkasten und waren danach freie Reisende – die es plötzlich eilig hatten zum Flughafen zu kommen.

Wo werdet ihr heute in einem Jahr sein:

Ich versuche Adrian schon länger dazu zu bringen mit mir in einer schummrigen Latino-Dorf-Disko irgendwo auf Puerto Rico ein Wochenende durchzufeiern. Bis jetzt habe ich meist nur eine hochgezogene Augenbraue als Antwort bekommen. Vielleicht gibts ja mal wieder einen Latino-Hit der Marke “Despacito”, dann muss er auf jeden Fall dahin, wo die Songs herkommen.

Ansonsten ist mein absolutes Traumland ja immer noch der Iran. Eine Reise dahin ist zurzeit allerdings etwas schwierig, aber wer weiß, was sich im nächsten Jahr noch alles so ergibt. Adrian will übrigens gerne ans “echte” Ende der Welt. Die Kleinstinseln Ozeaniens sind ganz oben auf seiner Traumreiseliste.

Plant ihr eure Reisen durch, oder lasst ihr euch eher treiben. Wenn ihr plant, wie sieht die Planung aus, wer von euch ist der Planer?

Beruhigtes Treibenlassen erfordert eine starke Planung. Gerade mit Blick auf die kurzen Reisedauern müssen die Eckpfeiler einer Reise sitzen. Das sind natürlich zum einen die An- und Abreise und der Transport vor Ort.

Es hilft ungemein, wenn man direkt am Flughafen weiß, welche Buslinie für wie viel Geld ins Stadtzentrum fährt. Würden wir erst am Flughafen anfangen zu vergleichen, uns durchzufragen und am Ende möglicherweise ein Taxi zu nehmen, müssten wir Reisezeit und Budget opfern.

Das Gleiche gilt natürlich auch für Sehenswürdigkeiten und allerlei anderer Spektakel. Mit der Planung im Vorfeld erkaufen wir uns also einfach gesagt Zeit vor Ort. Der Planer ist eindeutig Christoph, er spürt nicht nur jede Minibuslinie von Grön- nach Feuerland auf, sondern wäre wahrscheinlich auch problemlos ohne Passkontrolle über den Checkpoint Charlie und die Berliner Mauer gekommen.

Abschließende Worte und Motivation FÜR eine Reise

Vielleicht ist Reisen der kleinste gemeinsame Nenner unserer Generation. In Zeiten von Conference Calls, 24/7, einer krachend gescheiterten Work-Life-Balance und medialem Dauerflimmern sucht man große Abenteuer meistens vergebens. Wer eine Reise macht, der hat was zu erzählen und kann ausbrechen, wenn auch nur für eine begrenzte Zeit. Reisen gilt trotz aller aktuellen Diskussionen um den Klimaschutz immer noch als Symbol der Freiheit schlechthin. Also warum nicht einfach machen?


In diesem Sinne – wir bedanken uns bei euch für die tollen Geschichten und Einblicke in euren Podcast und hoffen ihr habt noch unzählige tolle Momente auf Reisen vor euch!

Welcher Reisetyp bist du? Langzeitreise oder Kurzurlauber? Reichen dir 30 Tage Urlaub oder würdest du lieber deinen Job kündigen, um länger unterwegs zu sein? Erzähl es uns in den Kommentaren.

Santa und Daniel

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