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Like2drive – wir testen das AutoAbo.

4 min read

Ein Abo für eine Zeitung kennt man, auch Netflix haben viele von euch sicherlich im Abo – aber ein AutoAbo? Wie genau das funktioniert und welche Erfahrungen wir damit gesammelt haben wollen wir in einer Art Tagebuch für uns und euch dokumentieren.

Unsere Beweggründe für ein AutoAbo

Wir besitzen kein eigenes Auto, da wir in der Stadt leben und der öffentliche Nahverkehr hier sehr gut ausgebaut ist. Außerdem kostet ein Auto natürlich eine Menge Geld, dass wir sonst lieber für Flugreisen ausgegeben haben. In der aktuellen Situation mit Lockdown und Beschränkungen im Reiseverkehr fühlt man sich aber recht schnell eingesperrt und sucht nach einer Alternative um wenigstens Mikroabenteuer und kleine Ausflüge zu realisieren.

Wir haben uns also überlegt, wofür wir ein Auto wirklich nutzen würden. Stadtfahrten oder Einkaufstouren kommen für uns weniger infrage. Für uns wären eher Wochenendtrips und Ausflüge in Norddeutschland interessant. In den letzten Monaten haben wir solche kleineren Reisen mit dem Zug oder dem Mietwagen unternommen und sind dabei auf den Geschmack gekommen. Diesen Sommer wollen wir also wieder etwas mehr in der Natur sein und wünschen uns dafür ein Auto. Sicherlich hat jeder einen anderen Grund wofür er ein Auto benötigt. Individualverkehr ist nun mal sehr individuell.

Ein eigenes Auto müsste für uns folgende Kriterien erfüllen:
– Automatik (um sicher und entspannt fahren zu können)
– möglichst geringer Verbrauch (CO2 und Benzin)
– EURO6-Norm
– erhöhte Sitzposition und Bodenfreiheit (SUV oder Mini-SUV)
– genügend Platz im Kofferraum

Modell und Farbe sind uns egal, solange diese Kriterien erfüllt werden. Mit diesen Punkten im Hinterkopf haben wir uns auf die Suche gemacht, stießen dabei aber schnell an Grenzen. Ein Neuwagen kostet schnell um die 30.000 Euro, ein gebrauchter knapp über 10.000 Euro. Zu viel!

Ist Leasing eine Alternative?

Als weitere Möglichkeit gibt es noch das Leasing eines Neuwagens für einen relativ günstigen Kurs. Allerdings haben hier Gewerbetreibende einen klaren Vorteil. Wir als Privatpersonen zahlen meist mehr und können diese Kosten nicht steuerlich absetzen, der Gewerbetreibende aber schon. Außerdem muss ein Leasingfahrzeug fast immer Vollkaskoversichert werden, was den monatlichen Preis schnell nach oben treibt. Zusätzlich sind die Leasinglaufzeiten recht lang und gehen häufig erst bei 24 Monaten los. Da wir uns ungern an lange Verträge binden ist dies etwas, das wir nur mit Bauchschmerzen akzeptiert hätten.

Aktuell gibt es viele gute Hybrid-Fahrzeuge als Leasing-Angebot, die mit Elektro-Sonderprämien von mehreren tausend Euro gefördert werden. Allerdings verlangen die Anbieter meist eine Anzahlung in derselben Höhe.

Das Auto-Abo

Dennoch waren wir kurz davor uns mit diesen Punkten anzufreunden, und stießen dann auf das AutoAbo, eine recht neue Möglichkeit einen Wagen kurzfristig zu fahren und alle Kosten in einer monatlichen Rate gedeckelt zu haben. Flexibel und Planungssicher – das passt besser zu uns.

Als nächstes untersuchten wir also den Auto-Abo Markt, welche Anbieter gibt es und welche Vor- und Nachteile erwarten uns. Um es kurz zu sagen, es gibt eine Menge und die Unterschiede sind marginal. Aber das Konzept des Abos ist bei allen ähnlich.

Vorteile, die uns sofort überzeugt haben waren:
– 10.000 Kilometer in 6 Monaten (bei Leasing 10.000 pro Jahr)
– kurze Laufzeiten ab 3 Monate
– Alle Kosten in einer monatlichen Rate (auch Vollkasko und TÜV, GEZ, Werkstadtvertrag)

Nachteile, über die wir uns Gedanken machen:
– Monatsrate wirkt sehr hoch (ca. 300 im Monat)
– Wartezeit (meist 6-12 Wochen)
– Lieferkosten des Fahrzeugs (ca. 200 Euro pro Richtung)
– Reichen die Inklusiv-Kilometer?
– Zusatz-Kosten bei Rückgabe?
– Angst vor kleinsten Schäden

Recherche – welche Anbieter gibt es

Der Markt ist mittlerweile relativ groß und es gibt zahlreiche Anbieter, eine Aufstellung mit Vor- und Nachteilen sowie ungefähren Kosten und Inklusivleistungen findest du hier. Wir haben uns nach wenigen Tagen für Like2drive entschieden und vor Ostern eine Buchung getätigt.

31.03.2021 –
Wir bestellen unseren Wagen

Es gibt ein sogenanntes Blind-Date-Abo, bei dem man 4 Fahrzeuge vorgestellt bekommt und bei Bestellung nicht weiß welches man letztendlich erhält.

Das Wichtigste für uns, alle vier erfüllen unsere Vorgaben und würden zu uns passen. Es ist sogar möglich eins davon auszuschließen und so die Wahl weiter einzugrenzen. Wir schließen den Renault Capture für uns aus und drücken auf bestellen.

Als Nächstes füllen wir ein Formular mit Basis-Daten aus und hängen Bilder von Führerschein, Perso sowie 2 Gehaltsabrechnungen an. Denn die Bonität wird bei Bestellung geprüft.

Was haben wir bestellt:
– Ein Blinddate mit einem der folgenden Wagen:
+ Seat Arona FR
+ Ford Puma ST-Line
+ Skoda Kamiq
– 6 Monate inkl. 10.000 Freikilometern
– Vollkasko mit 750,- Selbstbeteiligung
– Lieferzeit 6-12 Wochen
Preis 279,- €/Monat

01.04.21
Wir erhalten die Bestätigung

Das ging fix, schon einen Tag später erhalten wir die Bestellbestätigung und einen Abholtermin in Osnabrück in KW22 – also noch 8 Wochen in der Zukunft. Dieser Termin kann sich natürlich noch verschieben, wir werden sehen. Welches Fahrzeug wir erhalten wissen wir noch nicht. Fakt ist aber, wer seinen Wagen im Sommer fahren will sollte bereits im Februar buchen.

Next Step

Wir warten jetzt also auf die Abholung und berichten dann weiter, wie diese abgelaufen ist, und welches Fahrzeug ein Date mit uns bekommt. Mehr dazu dann hier auf diesem Blog.

Hast du selbst schonmal ein Auto-Abo getestet und damit Erfahrungen gemacht? Dann lass uns gern darüber sprechen und schreib uns einen Kommentar unter diesem Beitrag.


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