Mirissa liegt im Süden Sri Lankas und hat einiges zu bieten. Tolle Stände, Wellen zum Surfen, Restaurants und Strand-Bars und die Möglichkeit Wale zu sehen. Als wir in Mirissa waren, war es dort ziemlich ruhig und einige Shops waren noch geschlossen. Doch das ganze Gebiet entwickelt sich gerade neu und baut sich immer weiter für den Tourismus aus. Es könnte in den nächsten Jahren also deutlich voller werden. Wir waren 2 Tage in Mirissa und zeigen dir ein paar Dinge die du hier sehen kannst.

Die bekannte Palmen-Insel

Einer der Hot-Spots in Sri Lanka ist sicherlich dieser kleine Fleck Erde. Kokosnuss-Palmen auf einem Hügel und das Meer direkt dahinter. Wir wussten zuerst nicht wie wir dort rauf kommen sollten, aber wir fanden dann einen Weg durch den nahe gelegenen Tempel. es gibt auch einen Weg unterhalb des Strandes hier rauf, dieser ist aber deutlich anstrengender und gefährlicher. Der Weg von der Hauptstraße in den Tempel und dann über eine kleine Mauer ist einfach einfacher. Wir hatten das Glück, dass wir ein paar tierische Begleiter hatten, die uns den Weg zeigten.

Abhängen am Secret Beach

der Secret Beach ist eigentlich gar nicht mehr so geheim – es gibt eine Strand-Bar und den Weg findest du auch auf Maps.Me. Dennoch ist der Strand sehr ruhig und abgelegen. Da wir Mirissa in der Nebensaison besuchten, war die Bar bereits verlassen und der Strand Menschenleer. Ein toller Ort für ein paar Fotos – wenn das blaue Boot noch auf dem Hügel liegt.

Surfen lernen

Mirissa ist der ideale Ort zum surfen, die Wellen sind hoch aber nicht tödlich hoch und die ganze Gegend bietet genug Möglichkeiten dich auszurüsten. Solltest du also deine ersten Surf-Versuche starten wollen, dann ist hier kein schlechter Ort dafür. Die beste Zeit dafür ist zwischen Oktober und März.

Parrot Rock besuchen

Diese kleine Halbinsel liegt direkt am Strand und du kannst einfach hinüber laufen. Am besten geht das natürlich bei Ebbe, da bei Flut dir die Wellen leicht die Füße wegreißen könnten und du ins Meer fällst. Alles halb so wild, pass nur auf deine Sachen auf und verpacke sie vorher wasserdicht in einem DryBack. Auf der Insel selbst leben eigentlich keine Papageien – oder es ist eine nicht so seltene Art, die wir Krähen nennen. Du kannst von hier oben den ganzen Strand von Mirissa sehen und dem Meer zuschauen.

Stromausfälle sind keine Seltenheit

Der Strom kann hier schon mal öfter am Tag ausfallen – diese Ausfälle dauern aber meist nicht sehr lange und die Sache wird schnell wieder in Ordnung gebracht. Dennoch kann es vorkommen das dir Abends gesagt wird – tut uns leid, wir können nichts kochen. Sei also immer darauf vorbereitet und kauf dir ein paar Notfall-Snacks ein. Mit einer Powerbank kannst du zwar dein Handy weiter laden, aber ob der Empfang gut ist oder überhaupt noch funktioniert ist nicht immer sicher.

Whalewatching – oder eher Bootfahren

Von November bis April ist die Saison um in Mirissa Wale zu beobachten. Das es dafür keine Garantie gibt ist hoffentlich jedem klar, das Meer ist schließlich kein Zoo. Wir haben das ganze in Trincomalee versucht und außer ein paar Delfinen nicht viel gesehen, einen Wal auf jeden Fall nicht. Solltest du dein Glück doch versuchen wollen, dann frag dich ein wenig herum wer dir einen fairen Preis machen kann. Es gibt hier einen Whale Watch Club, der recht gut bewertet ist, aber auch nicht garantieren kann dir einen Wal zu zeigen.

Lecker Essen in Mirissa

Nächster Stop Galle

Von Mirissa aus kannst du direkt mit dem Bus weiter nach Galle fahren. Die Busse lassen sich überall auf der Straße anhalten und du kannst einfach einsteigen ohne ein Ticket zu buchen. Der Verkäufer kommt später um abzukassieren. Die Busse halten später direkt vor dem alten Fort in Galle, wo auch die meisten Hotels zu finden sind. Solltest du noch etwas mehr Zeit haben, dann empfehlen wir dir noch einen Stop in Wijaya Beach in Unawatuna einzulegen. An diesem Strand kannst du an der Palme übers Meer schwingen.

Günstige Unterkünfte in Mirissa findest du hier:


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Categories: Sri Lanka

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