Viele Leute machen einen Tagesausflug nach Oslob zum Whalewatching und sind dann Nachmittags wieder zurück. Wir würden euch aber raten, länger in Oslob zu bleiben und auf jeden Fall auch die Insel Cebu zu erkunden. Unsere Tipps zu Cebu findet ihr hier.

Nicht ganz ungefährlich

Der Weg nach Oslob führt natürlich übers Meer und wird von etwas größeren Bankas durchgeführt. Bankas sind die traditionellen Holzboote mit einer Art Stütze an beiden Seiten. Die Regierung findet diese Art Wassertaxis nicht besonders prickelnd und kaum eines der Boote hat eine offizielle Erlaubnis Personen zu transportieren. Die Philippinen sind aber nun mal auch eine Art wilder Westen und jeder macht, was er will. Allerdings sind diese Boote nicht ganz ungefährlich und besonders bei starkem Wellengang nicht zu empfehlen. Vertrau da auf dein Bauchgefühl und fahre lieber einen Tag später wenn dir das Wasser zu unruhig vorkommt.

Wetten du wirst nass?

Tickets gibt es an vielen kleinen Buden und Touristen-Informationen zu kaufen – wir haben 1100 Peso pro Person bezahlt und wurden am nächsten Tag abgeholt. Es ist also schon wichtig diese Tickets zumindest mal einen Tag vorher zu organisieren. Ein Hinweis: Man bezahlt beide Richtungen, egal ob man in Oslob bleibt oder nicht – dies lässt sich leider nicht verhandeln. Die Fahrt beginnt um 6:00 Uhr morgens und dauert ca. 4 Stunden. Nimm auf jeden Fall wasserdichte Schuhe mit, da du bis zum Boot durchs Wasser laufen musst. Die großen Boote liegen etwas weiter draußen als die kleineren, und so wirst du gute 100 Meter knietief durchs Wasser waten. Da einige Touristen auch auf dem Weg zum Boot ausrutschen oder von der Strömung umgerissen werden, bietet sich ein DRY-BAG gut an um deine wichtigsten elektronischen Geräte vor einem Wasserschaden zu schützen. Pack auf jeden Fall auch dein Gepäck wasserdicht ein – so gut es eben geht. Einige Rucksäcke landen nämlich gern mal im Wasser, da sie noch 3 Mal bewegt werden, bevor du wieder Land erreichst.

Es ist noch nicht vorbei

Da die großen Bankas keine Anlegestelle in Oslob haben – zumindest keine offizielle – wird das Schiff von einem kleinen Fischerboot in Empfang genommen, um die letzten 20 Meter zu überwinden. Auf dieses kleine Boot müssen nun alle Personen und Gepäckstücke verladen werden. Dieser Service kostet 10 Peso pro Person. Da aber nicht jeder ein Backpacker ist, sind auch viele Koffer mit an Bord. Hier liegt das Problem – diese sind meist sehr schwer und rutschen auf dem kleinen Boot hin und her und da die Fischer die Rucksäcke oben auf die Koffer drauf packen, fallen diese zuerst ins Wasser.

Doch damit nicht genug, das Boot erreicht auch nach Ankunft nicht das Ufer – sondern stoppt kurz davor. Jetzt heißt es wieder durchs Wasser laufen oder einen großen Sprung machen. Einige Passagiere werden spätestens hier nass – einige Rucksäcke ebenfalls. Du siehst also, wasserdichte Rucksäcke oder Schutzhüllen sind hier nicht ganz sinnlos.

“Hello Sir” – Whalewatching?

Im kleinen Hafen (es ist eigentlich ein Friedhof) angekommen, warten schon die TukTuk Fahrer auf dich. Diese bringen dich meistens direkt zum Whalewatching oder eben in dein Hotel. Wir haben ein Hotel direkt in Oslob gebucht und konnten die 300 Meter einfach laufen. Das Whalewatching befindet sich nicht direkt in Oslob sondern in einem kleinen Ort Namens Tanawan. Wenn es dir also nur um die Waalhaie geht, dann kannst du dir auch direkt dort ein Hotel buchen. Oder du fährst am gleichen Tag wieder nach Bohol zurück. Ansonsten empfehlen wir dir ein Hotel in Oslob, da diese günstiger sind und die Tricycles nach Tanawan auch nicht viel kosten. In Oslob angekommen hast du eine neue Welt vor dir, die es zu erkunden gilt.

Oslob gehört zur Insel Cebu und bietet viel mehr als nur die Waalhaie. Was du dort alles erleben kannst, haben wir hier für dich zusammengefasst.

Categories: Bohol Cebu Philippinen

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